Petroplus ist pleite - Auswirkungen auf Audi?
Petroplus ist noch die letzte Raffenerie in Ingolstadt, jeder der an der A 9 an Ingolstadt vorbeifährt sieht die Tanks und die Fackel. Früher hies die Raffenerie Esso, vor einigen Jahren hat Petroplus die Anlagen übernommen. Die Anlagen der Fa. Shell und Bayernoil haben längst dicht gemacht..
Erst vor Kurzem ist nun eine Fernwärmeleitung in Betrieb genommen worden, die Audi und das Klinikum versorgt. Diese Fernwärmeleitung wurde von den Stadtwerken Ingolstadt finanziert, insgesamt 23 Mio €. Damit wurde nicht nur das Leitungsnetz bezahlt, sondern auch Strukturinvestionen bei Petroplus, wie z.B. die Wärmetauscheranlagen.
Eigentlich eine sehr sinnvolle Zukunftsinvestition um die Abwärme zu nutzen und den CO 2 Ausstoß zu verringern.
Nun ist es unklar wie es mit dem Standort Ingolstadt weitergeht. Wie wir gesehen haben, hält sich der bayr. Staat bei Firmenpleiten zurück (Manroland). Außer Sprüche vom Wirtschaftsminister kommt nichts rüber.
Die Mitarbeiter kommen in eine Transfergesellschaft, erhalten zunächst 3 Mon. Kurzarbeitergeld und wie geht es dann weiter?
Da nach Firmenangaben der Standort Ingolstadt wirtschaftlich sein soll und es auch Interessenten geben soll, wird unserer Meinung nach der petroplus Konzern zerschlagen, Ingolstadt mit reduzierter Kapazität und halber Mannschaft weiterbetrieben.
Alternativ könnte man aber auch in Falle einer Schließung, das Gelände und die Infrastruktur nutzen um mittels Sonnenenergie und einem Hackschnitzelkraftwerk die Versorgung mit Fernwärme umweltfreundlich zu betreiben.
(u.bar)
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Neue Produktionsstätte in Münchsmünster
Ingolstadt/Münchsmünster, 23. Januar 2012 – Seit Jahren wächst der Audi Standort Ingolstadt – doch die zur Verfügung stehende Fläche ist begrenzt. Um das Werk strukturell zu entlasten, hat Audi im Industriepark Münchsmünster ein rund 40 Hektar großes Gelände gekauft. Davon wird der Automobilbauer zunächst etwa 27 Hektar erschließen. Neben einem Presswerk mit Transferpressen und Fertigungslinien für formgehärtete Karosserieteile sowie einer mechanischen Bearbeitung von Fahrwerkkomponenten (Bremsscheiben, Radnaben, Radträger und Schwenklager) wird dort ab 2013 eine Aluminium-Druckgießerei eröffnet.
Am Standort Ingolstadt werden immer mehr unterschiedliche Modelle gefertigt. Waren es 2005 "nur" die Audi A4 Limousine, der A4 Avant, der Audi A3 und A3 Sportback, so sind bis heute die Modelle Audi A5 Coupé, A5 Sportback, A4 Allroad und Q5 hinzugekommen. Hierdurch steigt der Bedarf an Produktions- und Logistikfläche enorm – und das trotz höherer Effizienz in der Fertigung. Insbesondere das Thema Elektromobilität erhöht die Teilevielfalt enorm. Zur Entlastung richtet Audi daher eine weitere Produktionsstätte ein. Da in Ingolstadt ohnehin kaum noch Flächen zur Verfügung stehen und der Verkehrskolaps auf Grund schlechter Straßenstruktur der Stadt jeden Tag zu spüren ist, ein richtiger Schritt.
Der Industriepark Münchsmünster ist hierfür der richtige Standort. Dafür spricht die Nähe zum Werk genauso, wie die vorhandene Infrastruktur. Münchsmünster besitzt einen Gleisanschluß, damit ist eine Belieferung aller Werke umweltschonend möglich. "Die strategische Investition in Münchsmünster ist ein Baustein unserer Wachstumsstrategie. Sie ermöglicht uns, die bestehenden Standorte zu entlasten und im Umfeld Flächen für Zukunftstechnologien zu nutzen", sagt Produktionsvorstand Frank Dreves.
Auf dem neu erworbenen Gelände entsteht eine Halle, in der Fahrwerkkomponenten mechanisch bearbeitet werden. Mit dem Aufbau einer Aluminium-Druckgießerei erweitert Audi zudem seine Kompetenz auf diesem wichtigen Gebiet. "Druckguss-Komponenten sind ein zentrales Element unserer Leichtbaustrategie. Eine eigene Druckgießerei ermöglicht uns, die dafür notwendige Technologie weiterzuentwickeln und die Versorgung mit Aluminium-Druckgussteilen nachhaltig sicher zu stellen", betont Dreves. Zudem plant Audi die Fertigung von Blech- und Warmform-Teilen. In diesen Bereichen wird der Automobilhersteller sein Fertigungs-Knowhow weiter ausbauen. Dabei setzt er auf zukunftsweisende Technologien und Prozesse, die sich durch hohe Leistungsfähigkeit und Ressourcenschonung auszeichnen.
Die Erschließung des Grundstücks startet 2012. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 sollen in Münchsmünster die ersten Fertigungsbereiche ihren Betrieb aufnehmen. Im Endausbau werden ca. 900 Mitarbeiter an diesem Standort arbeiten. Quelle: Kommunikation Unternehmen und eigene Informationen |
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24.09.10 Audi baut das Werk in Györ (Ungarn) aus
Die Vorverträge waren schon seit längerem unterzeichnet, das Handelsblatt, die FTD, sowie der Donaukurier haben bereits im Vorfeld darüber berichtet, nun ist es seit der letzten AR Sitzung offiziell: Audi baut das Werk in Györ aus.
900 Mio € sollen für eine Fahrzeuglinie investiert werden. Das Gelände befindet sich direkt neben dem Motorenwerk und war ein ehemaliges Gelände der Armee. Gebaut werden soll ein Stufenheckderivat des neuen A 3, überwiegend für den Export bestimmt. Bisher wurde das A3 Cabrio und der TT in Györ montiert, die lackierten Karossen kamen aus Ingolstadt. Künftig werden die o.g. Fahrzeuge komplett in Györ gefertigt.
Gleichzeitig wird auch an den deutschen Standorten über 3 Mrd. € investiert. Aus Platzgründen stößt Audi Ingolstadt jedoch an die Grenzen, so wird z.B. der neue Karosseriebau A3 zweistockig ausgeführt.
Die Kapazitätsaufstockungen sind Bestandteil der Audi Strategie 2020.
Der Betriebsrat hat die 2011 auslaufende Beschäftigungsgarantie bis Ende 2014 verlängern können und vereinbart, das durch eine Produktionsdrehscheibe die Modelle aus Györ auch in Ingolstadt gefertigt werden können.
(u.bar)
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Ingolstadt/Neuburg, 27. Januar 2010 – Im Südosten der Stadt Neuburg an der Donau plant Audi die Errichtung eines Fahr- und Präsentationsgeländes sowie ein Zentrum zur Entwicklung von Fahrerassistenz- und Insassenschutz-Systemen. Der Automobilhersteller vereinbarte mit Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, das Nutzungskonzept für das rund 400.000 Quadratmeter große Gelände im Stadtrat vorzustellen. Bereits Mitte 2012 könnte die Einrichtung in Betrieb gehen.
In der Nähe des Wittelsbacher Golfclubs soll ein Fahr- und Präsentationsgelände mit der hierfür notwendigen Infrastruktur entstehen, in dem zum einen Journalisten künftige Audi Modelle in Augenschein nehmen und zum anderen Kunden erste Fahreindrücke mit ihrem neuen Automobil sammeln können. Darüber hinaus ist auf dem Gelände ein Zentrum zur Entwicklung von neuen, innovativen Fahrerassistenz- und Insassenschutz-Systemen geplant.
"Die Stadt Neuburg bietet uns ein attraktives Umfeld und beste Voraussetzungen für unser Vorhaben", betont Audi Entwicklungsvorstand Michael Dick. Der Ausbau des Fahr- und Präsentationsgeländes soll in mehreren Stufen erfolgen und sich in die gestalterisch hochwertige Landschaftsarchitektur rund um den Golfplatz und die angrenzenden Stadtteile einfügen. Dabei erfüllt Audi alle geltenden Umweltkriterien und Lärmschutzbestimmungen. Für das Projekt sind Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe vorgesehen.
Neuburgs Oberbürgermeister weist insbesondere auf die wirtschaftliche Bedeutung des Projekts hin. "Die Kooperation mit der AUDI AG als dem größten Industriepartner in der Region steht für eine langfristige und strategische Ausrichtung des Projekts", erklärt Gmehling: "Von dem neuen Fahr- und Präsentationsgelände in Neuburg werden künftig auch Lieferanten und zuarbeitende Betriebe aus der Region profitieren."
Am kommenden Dienstag, 2. Februar, steht das Vorhaben im Neuburger Stadtrat auf der Tagesordnung. Mit einem öffentlichen Aufstellungsbeschluss kann das Gremium dann die Erstellung eines Bebauungsplans einleiten und damit den Weg für das Projekt ebnen.
Text: Kommunikation Standorte |
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